Produktvorstellung: Frische Lorbeerblätter

Einleitung

Unsere frisch getrockneten Lorbeerblätter sind ein Naturprodukt mit langer kulinarischer Tradition. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen Herkunft, Qualität, Aromaprofil und Anwendungsmöglichkeiten vor. Ob für Eintöpfe, Brühen, Marinaden oder zum Räuchern – Lorbeerblätter gehören in jede gut sortierte Küche.

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Herkunft und Anbau

Die Lorbeerblätter stammen aus kontrolliertem Anbau in den Mittelmeerregionen. Wir arbeiten direkt mit kleinen Kooperativen zusammen, die seit Generationen Erfahrung im Anbau von Laurus nobilis haben. Die Blätter werden von Hand geerntet, um Beschädigungen zu vermeiden, und zeitnah schonend getrocknet, damit die ätherischen Öle erhalten bleiben.

Qualitätsmerkmale

  • Rein naturbelassen: ohne Zusatzstoffe oder Konservierungsmittel.
  • Schonende Trocknung: Erhalt des natürlichen Aromas.
  • Farb- und Geruchsprüfung: nur Blätter mit typischer grüner Färbung und frischem Duft werden verpackt.
  • Haltbarkeit: richtig gelagert bleiben Aroma und Inhaltstoffe mehrere Monate stabil.

Aromaprofil

Frische Lorbeerblätter zeichnen sich durch ein komplexes Aromabild aus: herb-würzige Noten, leicht bitteres Unterton und ein Hauch von Kampfer und Eukalyptus. Im Munde entfaltet sich eine warme, leicht pfeffrige Nuance, die besonders gut zu Fleischgerichten, Saucen und schweren Eintöpfen passt. Beim Erhitzen geben die Blätter ihre ätherischen Öle gleichmäßig ab, ohne dominant zu werden.

Anwendungsempfehlungen

Tipps für die Küche:

  • Suppen und Brühen: 1–2 Blätter pro Liter für langsames Ziehen mitkochen und vor dem Servieren entfernen.
  • Schmorgerichte: Zu Beginn des Schmorens zugeben, so entfalten sich die Aromen während langer Garzeiten.
  • Marinaden: Zerkrümelte Blätter geben Marinaden Tiefe; ganze Blätter sorgen für eine mildere Note.
  • Vegetarische Gerichte: Auch bei Pilz- oder Linsengulasch sorgen Lorbeerblätter für mehr Umami.

Lagerung und Haltbarkeit

Lagern Sie die Lorbeerblätter trocken, dunkel und luftdicht verschlossen. Ideal sind Gläser mit Schraubverschluss oder wiederverschließbare Beutel. Vermeiden Sie Wärme und direkte Sonneneinstrahlung. Unter optimalen Bedingungen bleiben Geschmack und Aroma bis zu einem Jahr erhalten; prüfen Sie vor Gebrauch das Geruchsprofil.

Nachhaltigkeit und Zertifizierungen

Wir legen Wert auf nachhaltige Beschaffung. Unsere Partnerbetriebe verwenden überwiegend umweltschonende Anbaumethoden, und wir bevorzugen Lieferanten mit fairen Arbeitsbedingungen. Auf Wunsch können wir auch Bio-zertifizierte Chargen anbieten, sprechen Sie uns an, wenn Sie eine entsprechende Kennzeichnung benötigen.

Fazit

Unsere frisch getrockneten Lorbeerblätter sind ein vielseitiges, hochwertiges Produkt für Genießer und Profiköche gleichermaßen. Mit ihrem komplexen Aromaprofil, der schonenden Verarbeitung und der nachhaltigen Beschaffung bringen sie Natürlichkeit und Tiefe in Ihre Rezepte.

Haben Sie Fragen?

Kontaktieren Sie uns gern für Muster, Großmengen oder spezielle Anforderungen. Wir beraten Sie bei der Auswahl und liefern gerne Produktangaben, Analysen oder Zertifikate auf Anfrage.

5 einfache Rezepte mit Lorbeerblatt – Suppen, Eintöpfe und mehr

Warum Lorbeerblatt?

Lorbeerblatt ist eines der unterschätzten Gewürze in der Alltagsküche. Nur ein oder zwei Blätter reichen oft aus, um Suppen, Eintöpfen und Schmorgerichten Tiefe und eine dezente, aromatische Note zu verleihen. In diesem Beitrag stelle ich fünf unkomplizierte Rezepte vor, bei denen Lorbeerblätter das Aroma deutlich verbessern, ohne die Rezepte zu verkomplizieren.

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Allgemeine Tipps zum Einsatz von Lorbeer

  • Immer als ganzes Blatt verwenden und vor dem Servieren entfernen – das macht das Gericht angenehm zu essen.
  • Getrocknete Blätter sind intensiver im Geschmack als frische; bei frischen Blättern etwas mehr verwenden.
  • Geben Sie das Blatt früh genug in den Topf, damit sich das Aroma entfalten kann, aber nicht zu lange, damit bittere Noten vermieden werden.

1) Klassische Gemüsesuppe mit Lorbeer

Zutaten: 1 Zwiebel, 2 Karotten, 2 Stangen Sellerie, 3 Kartoffeln, 1 Liter Gemüsebrühe, 2 Lorbeerblätter, Salz, Pfeffer, 1 EL Olivenöl.

Zubereitung: Zwiebel in Öl anschwitzen, Gemüse grob würfeln und kurz mitbraten. Mit Brühe aufgießen, Lorbeerblätter zugeben und 20–25 Minuten köcheln lassen. Lorbeerblätter entfernen, Suppe pürieren oder stückig servieren. Abschmecken und mit frischen Kräutern servieren.

2) Linseneintopf

Zutaten: 250 g Linsen, 1 Zwiebel, 1 Karotte, 1 Kartoffel, 1 EL Tomatenmark, 2 Lorbeerblätter, 1 TL Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer, 1,2 l Wasser oder Brühe.

Zubereitung: Zwiebel anschwitzen, Tomatenmark kurz anrösten, Linsen und Gemüse dazugeben. Mit Brühe aufgießen, Lorbeerblätter hinzufügen und bei mittlerer Hitze 25–30 Minuten köcheln lassen. Vor dem Servieren Lorbeer entfernen. Ein herzhaftes, sättigendes Gericht.

3) Rindergulasch

Zutaten: 800 g Rindfleisch gewürfelt, 2 Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen, 2 EL Paprikapulver, 2 Lorbeerblätter, 400 ml Rinderbrühe, Salz, Pfeffer, Öl.

Zubereitung: Fleisch scharf anbraten, Zwiebeln und Knoblauch zugeben und glasig dünsten. Paprika dazugeben, mit Brühe ablöschen und Lorbeerblätter zugeben. Zugedeckt 1,5–2 Stunden schmoren lassen, bis das Fleisch zart ist. Lorbeerblatt entfernen und abschmecken.

4) Bohnen-Eintopf

Zutaten: 400 g weiße Bohnen (aus der Dose oder vorgegart), 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 2 Tomaten, 2 Lorbeerblätter, 500 ml Gemüsebrühe, Paprikapulver, Salz, Pfeffer, 1 EL Olivenöl.

Zubereitung: Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen, Tomaten würfeln und kurz mitbraten. Bohnen und Brühe zugeben, Lorbeerblätter hinzufügen und 15–20 Minuten köcheln lassen. Vor dem Servieren Lorbeerblatt entfernen und mit Brot servieren.

5) Kartoffelgratin mit Lorbeer im Sud

Zutaten: 800 g Kartoffeln, 200 ml Sahne, 200 ml Milch, 2 Lorbeerblätter, 1 Knoblauchzehe, Muskatnuss, Salz, Pfeffer, Butter für die Form.

Zubereitung: Milch und Sahne mit Lorbeerblättern und einer angedrückten Knoblauchzehe langsam erhitzen und 10 Minuten ziehen lassen (nicht kochen). Flüssigkeit abseihen, Kartoffelscheiben schichten, mit der aromatisierten Sahnemilch übergießen, würzen und bei 180°C 45–60 Minuten backen. Lorbeerblätter wurden schon vorher entfernt, nachdem sie ihre Aromen abgegeben haben.

Abschließende Hinweise

Lorbeerblätter sind ein kleine Zutat mit großer Wirkung. Ob in klaren Suppen, herzhaften Eintöpfen oder als aromatischer Hintergrund in Sahnesaucen – richtig dosiert heben sie Geschmack und Tiefe. Bewahren Sie getrocknete Blätter luftdicht und dunkel auf; so bleiben sie viele Monate aromatisch.

Viel Spaß beim Ausprobieren dieser fünf Rezepte. Probieren Sie, wie sich das Aroma verändert, wenn Sie die Blätter früher oder später zugeben – oft sind es kleine Anpassungen, die den Unterschied machen.

Getrocknete vs. frische Lorbeerblätter – Geschmack, Verwendung und Haltbarkeit

Lorbeerblätter sind in vielen Küchen ein klassisches Gewürz: Suppen, Eintöpfe, Schmorgerichte und Saucen profitieren von ihrem subtilen, leicht bitteren Aroma. Doch nicht alle Lorbeerblätter sind gleich – es gibt Unterschiede zwischen getrockneten und frischen Blättern, die Geschmack, Intensität, Lagerung und Einsatz beeinflussen.

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Geschmack und Aroma

Frische Lorbeerblätter haben ein grüneres, etwas grasigeres und ätherisch-frisches Aroma. Die ätherischen Öle sind präsenter in ihrer rohen Form, wirken aber oft milder, wenn sie in kurzen Garzeiten eingesetzt werden. Getrocknete Lorbeerblätter hingegen entwickeln beim Trocknen konzentriertere Aromen: sie sind aromatischer, würziger und manchmal leicht menthol- oder kampferähnlich im Abgang. Aus diesem Grund empfinden viele Köche getrocknete Blätter als intensiver und langlebiger im Aroma.

Verwendung in der Küche

Die Wahl zwischen frisch und getrocknet hängt vom Gericht ab:

  • Langsam gekochte Gerichte: Für Schmorgerichte, Brühen und Eintöpfe sind getrocknete Lorbeerblätter ideal, da ihr Aroma über Stunden gleichmäßig abgegeben wird.
  • Schnelle Gerichte: In Pfannengerichten oder bei kurzen Kochzeiten können frische Blätter besser passen, weil sie ein frisches Bouquet beisteuern, das nicht zu dominant wird.
  • Saucen & Risotto: Beide Formen funktionieren, aber getrocknetes Lorbeerblatt wird häufig verwendet und meist nach dem Kochen entfernt.

Ersatzverhältnisse und Dosierung

Wenn ein Rezept getrocknete Blätter verlangt und Sie frische verwenden möchten (oder umgekehrt), gilt als grobe Faustregel:

  • 1 getrocknetes Lorbeerblatt ≈ 2–3 frische Blätter (je nach Größe und Frischegrad)
  • Bei intensiver Würzung lieber etwas weniger verwenden und zum Ende abschmecken.

Haltbarkeit und Lagerung

Getrocknete Lorbeerblätter haben eine deutlich längere Haltbarkeit als frische:

  • Getrocknet: Gut gelagert in einem luftdichten, lichtgeschützten Gefäß und an einem kühlen, trockenen Ort halten sie 1–3 Jahre. Nach etwa einem Jahr nimmt die Intensität jedoch ab; regelmäßig riechen und bei Verlust des Aromas austauschen.
  • Frisch: Im Kühlschrank in einer Tüte oder in feuchtem Küchenpapier aufbewahrt, bleiben frische Blätter etwa 1–2 Wochen frisch. Einfrieren (am besten als ganze Zweige) verlängert die Nutzbarkeit auf mehrere Monate.

Tipps zur Aufbewahrung

  1. Getrocknete Blätter: Dunkel, trocken, luftdicht – ideal sind Glasbehälter mit Schraubverschluss.
  2. Frische Blätter: Nicht nass lagern, sonst schimmeln sie; stattdessen locker in Papier oder Küchenpapier wickeln und in einer Plastiktüte im Gemüsefach aufbewahren.
  3. Beschriften Sie getrocknete Gewürze mit Kaufdatum, um Aromaverlust zu erkennen.

Rehydration und Verarbeitung

Wenn Sie getrocknete Blätter in frühen Kochphasen verwenden, geben sie ihren Geschmack nach und nach ab. Manchmal lohnt es sich, getrocknete Blätter vor dem Gebrauch kurz in warmem Wasser zu rehydrieren, besonders wenn sie grob sind oder Sie sie fein hacken wollen. Frische Blätter lassen sich leichter zerkleinern und geben ihre ätherischen Öle schneller frei.

Wann entfernt man Lorbeerblätter?

Lorbeerblätter sind holzig und nicht zum Mitessen gedacht. Bei langen Garzeiten werden sie zwar weicher, sollten aber in der Regel vor dem Servieren entfernt werden. Wenn Sie Lorbeer zum Aromatisieren in einem Bouquet garni verwenden, binden Sie die Blätter zusammen oder verwenden Sie ganze Zweige, um das Entfernen zu erleichtern.

Gesundheitliche und sensorische Hinweise

Lorbeerblätter sind allgemein sicher in der Küche. Manche Menschen reagieren sehr sensibel auf intensive ätherische Öle; in solchen Fällen lieber sparsam dosieren. Achten Sie beim Einsatz großer Mengen getrockneter Blätter auf ein mögliches Überwürzen mit bitteren Noten.

Fazit

Beide Formen haben ihren Platz: Getrocknete Lorbeerblätter sind praktisch, intensiv und haltbar – ideal für lange Schmorgerichte und Vorratsschränke. Frische Blätter bringen ein feineres, grüneres Aroma und eignen sich gut für kürzere Garzeiten oder wenn ein frisches Kräuterbouquet gewünscht ist. Am besten ist es, beide Varianten zur Hand zu haben und je nach Gericht und gewünschter Aromaintensität zu wählen.

Praktischer Tipp: Wenn Sie einen Lorbeerstrauch im Garten haben, trocknen Sie einen Teil der Ernte vorsichtig bei Raumtemperatur an einem luftigen, schattigen Ort – so kombinieren Sie das Beste aus beiden Welten: eigene getrocknete Vorräte und frische Blätter direkt vom Strauch.

Kaufberatung: Worauf beim Lorbeerblattkauf achten?

Einleitung

Lorbeerblätter sind in vielen Küchen ein unverzichtbares Gewürz, sei es für Eintöpfe, Saucen oder zum Aromatisieren von Brühen. Beim Einkauf fallen jedoch Unterschiede in Qualität, Herkunft und Verarbeitung auf. Im folgenden Ratgeber erfahren Sie, worauf Sie beim Kauf von Lorbeerblättern achten sollten, damit Aroma, Sicherheit und Nachhaltigkeit stimmen.

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Bio-Siegel und Herkunft

Ein Biolabel ist ein guter Anhaltspunkt für kontrollierten Anbau ohne synthetische Pestizide. Achten Sie auf bekannte Zertifizierungen wie das EU-Bio-Logo oder nationale Siegel. Die Herkunft der Blätter ist ebenfalls wichtig: Mediterrane Länder wie Spanien, Türkei, Griechenland und Italien sind klassische Anbauregionen. Bei besonders günstigen Produkten lohnt sich ein Blick auf die Verpackung: Kommen die Blätter aus Wildsammlung oder aus kontrolliertem Anbau?

Erntezeit und Verarbeitung

Frisch geerntete Blätter haben ein intensiveres Aroma und sind seltener brüchig. Viele getrocknete Produkte werden jedoch kurz nach der Ernte bei niedrigen Temperaturen getrocknet, um das ätherische Öl zu erhalten. Prüfen Sie, ob die Verpackung Hinweise zur Trocknung oder Weiterverarbeitung enthält. Manche Anbieter geben auch die Erntejahrgänge an — das ist ein Qualitätsmerkmal.

Verpackung und Haltbarkeit

  • Vakuumverpackung oder wiederverschließbare Beutel schützen vor Feuchtigkeit und Aromaverlust.
  • Gläser sind ideal für die Lagerung zuhause, da sie luftdicht sind und keinen Fremdgeruch annehmen.
  • Achten Sie auf Mindesthaltbarkeitsdatum und Chargenkennzeichnung, das erleichtert Rückfragen beim Händler.

Optik, Geruch und Qualitätstest

Gute Lorbeerblätter sind ganz, ohne starke Risse und besitzen eine grüne bis olivgrüne Farbe. Vermeiden Sie stark vergilbte, staubige oder schimmlige Blätter. Der Geruch sollte frisch, würzig und leicht kampferartig sein. Ein schneller Test im Laden: Reiben Sie ein Blatt zwischen den Fingern — wenn es stark duftet, ist das ein gutes Zeichen.

Rohstoffe: Ganze Blätter vs. Pulver

Ganze Blätter behalten ihr Aroma länger und sind vielseitig einsetzbar; sie werden oft zum Herausnehmen verwendet. Pulverisierte Produkte geben intensiveren und sofort verfügbaren Geschmack ab, sind jedoch anfälliger für Qualitätsverlust und können Zusatzstoffe enthalten. Wenn möglich: ganze Blätter kaufen und bei Bedarf mahlen.

Sicherheitsaspekte

Achten Sie auf Hinweise zu Pestiziden oder Rückständen. Bio-Produkte minimieren dieses Risiko. Manche Blätter werden nach der Ernte behandelt (z. B. gewaschen oder thermisch behandelt), was auf der Verpackung vermerkt sein sollte. Bei Allergien oder besonderen Ernährungsvorgaben lohnt sich ein Blick auf mögliche Kontaminationshinweise.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Sehr billige Produkte können aus minderwertigen Chargen oder zu langer Lagerung stammen. Qualität hat ihren Preis: Kleine Produzenten oder Fair-Trade-Anbieter bieten oft transparente Informationen zur Herkunft und Qualität, was den Preis rechtfertigt.

Tipps für den praktischen Einkauf

  • Kaufen Sie ganze Blätter statt fertig gemahlenem Pulver, sofern verfügbar.
  • Prüfen Sie Verpackung und Siegel, bevorzugen Sie luftdichte Verpackungen.
  • Kleinere Mengen kaufen, wenn Sie selten kochen — frische Aromen sind besser.
  • Bei losem Verkauf: Auf Sicht und Geruch testen; bei Unsicherheit lieber verpackte Ware wählen.
  • Auf Nachhaltigkeit achten: Wildsammlung sollte kontrolliert erfolgen, um Bestände zu schützen.

Fazit

Beim Kauf von Lorbeerblättern sollten Bio-Siegel, Herkunft, Verpackungsart, optische Qualität und das Aroma im Vordergrund stehen. Ganze Blätter in luftdichter Verpackung sind meist die beste Wahl. Informieren Sie sich über Herstellerangaben und scheuen Sie nicht, bei Unsicherheiten lieber etwas mehr für transparente Qualität auszugeben.

Wenn Sie diese Kriterien beachten, holen Sie das Beste aus einem einfachen, aber wichtigen Küchengewürz heraus.

Lagerung und Haltbarkeit von Lorbeerblättern: So bleibt das Aroma länger erhalten

Lorbeerblätter sind ein Klassiker in vielen Küchen: Sie geben Suppen, Eintöpfen, Fleisch- und Gemüsegerichten ein warmes, leicht bitteres Aroma. Damit dieses Aroma erhalten bleibt, ist die richtige Lagerung entscheidend. In diesem Beitrag erkläre ich, wie Sie frische und getrocknete Lorbeerblätter optimal aufbewahren, wie lange sie halten und woran Sie merken, dass die Blätter ihr Aroma verloren haben oder schlecht geworden sind.

Frische Lorbeerblätter: kurze Haltbarkeit, einfache Aufbewahrung

Frische Lorbeerblätter sind aromatischer, aber deutlich empfindlicher als getrocknete Blätter. So lagern Sie frische Blätter richtig:

  • In ein feuchtes Küchenpapier einwickeln und in eine luftdichte Plastiktüte oder einen Behälter legen. Im Gemüsefach des Kühlschranks halten sie so in der Regel 1–2 Wochen.
  • Alternativ: Die Blätter mit einem sauberen Küchentuch umwickeln und in einem verschlossenen Glas aufbewahren.
  • Ein weiterer Tipp: Frische Blätter lassen sich gut einfrieren. Am besten die Blätter vorher kurz abtrocknen, einzeln auf einem Backblech vorfrieren und dann in einem Gefrierbeutel sammeln. So behalten sie bis zu 6–12 Monate noch Aroma.

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Getrocknete Lorbeerblätter: die beste Form für lange Lagerung

Getrocknete Lorbeerblätter sind die häufigste Form im Gewürzregal. Sie sind praktischer und halten deutlich länger als frische Blätter, sofern sie richtig gelagert werden.

  • Lagerort: dunkel, kühl und trocken — ein Vorratsschrank oder eine Speisekammer ist ideal. Direkte Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit sind die größten Feinde.
  • Behälter: luftdichte Glasgefäße mit Schraubdeckel oder Metalldosen sind optimal. Plastikbehälter funktionieren ebenfalls, sollten aber lebensmitteltauglich und dicht sein.
  • Aromaschutz: Ganze Blätter behalten ihr Aroma deutlich länger als gemahlene Gewürze. Mahlen Sie Lorbeerblätter nur bei Bedarf.
  • Vakuumieren: Wer längere Zeit lagern möchte, kann getrocknete Blätter vakuumieren. So hält das Aroma oft 1–3 Jahre besser.

Konkrete Haltbarkeitszeiträume

  • Getrocknete ganze Lorbeerblätter: Am besten innerhalb von 6–12 Monaten verwenden; bei richtiger Lagerung sind sie bis zu 2–3 Jahre noch nutzbar, verlieren aber langsam an Intensität.
  • Gemahlene Lorbeerblätter / Pulver: Ca. 6 Monate intensiv, danach schneller Aromaverlust.
  • Frische Lorbeerblätter (Kühlschrank): 1–2 Wochen.
  • Gefrorene frische Blätter: 6–12 Monate mit gutem Aroma.

Wie erkenne ich, ob Lorbeerblätter noch gut sind?

Einfach testen:

  • Geruchstest: Zerreiben Sie ein Blatt zwischen den Fingern. Riecht es noch deutlich aromatisch (würzig, leicht harzig), ist es brauchbar. Riecht es flach oder muffig, ist das Aroma verloren.
  • Aussehen: Verfärbungen, Schimmel oder Feuchtigkeitsflecken sind ein klares Zeichen für Verderb. Solche Blätter sofort entsorgen.
  • Geschmackstest: In warmem Wasser entfaltet Lorbeer sein Aroma. Schwach riechende Blätter geben auch wenig Geschmack ab und sollten ersetzt werden.

Schonende Trocknung von frischen Lorbeerblättern

Wenn Sie frische Lorbeerblätter zu Hause trocknen wollen, gehen Sie so vor:

  • Lufttrocknung: An einem warmen, trockenen Ort auf einem Gitter oder Papier auslegen. Gut durchlüften, direkte Sonne vermeiden. Dauert mehrere Tage bis Wochen.
  • Ofentrocknung: Bei sehr niedriger Temperatur (40–50 °C) für wenige Stunden trocknen. Ofentür leicht offen lassen, damit Feuchtigkeit entweichen kann.
  • Dehydrator: Ideal, weil Temperaturen kontrolliert werden können und die Trocknung gleichmäßig erfolgt.

Besondere Hinweise — Öl, Essig, Salz

  • Konservieren in Öl: Das Einlegen von Kräutern in Öl kann lecker sein, birgt aber das Risiko von Botulismus, wenn nicht korrekt gelagert. Wenn Sie Lorbeer in Öl aufbewahren, muss das Gefäß im Kühlschrank stehen und die Mischung zügig verbraucht werden (Tage bis wenige Wochen). Für längere Haltbarkeit besser einfrieren oder vakuumieren.
  • Essig- oder Salzlake: Kräuteressig ist eine sichere Methode, Aroma zu übertragen und länger haltbar zu machen. Essig konserviert durch seine Säure.
  • Salzkonservierung funktioniert ebenfalls; dabei sollten aber Geschmack und Verwendungszweck bedacht werden.

Praktische Tipps für den Alltag

  • Etikettieren Sie Behälter mit Datum: So wissen Sie, wie alt der Vorrat ist.
  • Nicht mit feuchten Löffeln in das Gewürzglas gehen — Kondensation bringt Schimmelgefahr.
  • Mischen Sie keine neuen Blätter mit alten: So bleibt die Qualität des gesamten Glases erhalten.
  • Häufig verwendete Zweige können in kleineren Behältern aufbewahrt werden, selten genutzte in längeren, luftdichten Packungen.

Fazit: Mit einfachen Maßnahmen wie Trocknen, luftdichten Behältern, kühler und dunkler Lagerung sowie Einfrieren für frische Blätter können Sie das Aroma Ihrer Lorbeerblätter deutlich verlängern. Ganze Blätter sind dabei deutlich langlebiger als gemahlene. Achten Sie auf Geruch, Aussehen und Trockenheit, um Qualität und Geschmack sicherzustellen.

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